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        <title>Nora Frey Blog-Kommentar</title>
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        <lastBuildDate>Tue, 23 Feb 2010 14:17:00 +0100</lastBuildDate>
        
        
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            <title>Picknick unter dem sterbenden Radiogiganten </title>
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            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">An einem sonnigen heißen Julitag des vergangenen Jahres fand ein eigenartiges trauriges Picknick am Fuße des Mittelwellensenders Bisamberg, statt. Sentimentale&nbsp; Radiomacher und Ö-3 Mitarbeiter verabschiedeten sich vom höchsten Bauwerk Österreichs. Nun ist es soweit – am 23. Februar wird er gesprengt! Wir Radiomacher hätten anders entschieden.<br /><br />Ö-3 Radiofreaks mit Herz und Seele, darunter&nbsp; Moderator Andi Knoll,&nbsp; die Picknick-Organisatoren Peter Dollack&nbsp; und Klaus Hörr und ich, mit den jeweils dazugehörigen Freunden, Frauen, Kindern&nbsp; waren zusammengekommen, um uns von dieser historischen „Persönlichkeit“,&nbsp; mit 265 Meter das höchste Bauwerk Österreichs,&nbsp; zu verabschieden.&nbsp; Seltsam? Nein, wir sind Radiomacher. Der Sender ist unser tool. Auch wenn sich die Zeiten ändern.<br />&nbsp;<br />So saßen wir, direkt unter dem wie ein riesiger Finger endlos in den blauen Sommerhimmel zeigenden Mast in einer duftenden Blumenwiese mit Blick&nbsp; weit über Wien und Klosterneuburg hinaus, bei Brot und Wein, schlichteten kleine Kinderscharmützel unserer Nachkommen und sinnierten, was nebst den von uns über viele Jahre produzierten Radiosendungen denn noch alles über diesen Sender ausgestrahlt hätte werden können! Ein großes Potential geht verloren!<br />&quot;Es wird ihnen noch leid tun&quot; murrte einer von uns &quot;bis nach Nordafrika reichte die mächtige Mittelwelle&quot;. Wir waren uns einig, wir hätten anders entschieden.<br />&nbsp;<br />Während im sparsamen Deutschland historische Sender konserviert und als spannendes lebendiges technisches Kulturgut der Nachwelt erhalten werden, holt dieser denkmalschützerische Aspekt in Österreich keinen Hund hinter dem Ofen hervor. <br />&nbsp;<br />Es hatte sich schon lange unter den ORF Mitarbeitern herumgesprochen, dass hierorts niemand dieses großartige, höchst interessante und geschichtsträchtige Monument erhalten will. Kein Denkmalamt, kein technisches Museum, kein Irgendwer.<br />&nbsp;Wiewohl -gar nicht stummer - Zeitzeuge, wird das höchste Gebäude des Landes am kommenden Mittwoch einfach in die Luft geblasen. Paff ! Und der Mega-Mast knickt kontrolliert in das geräumte Umland. Menschen stehen herum und sehen zu. Das wars dann wohl. Leb wohl, Du technisches Monument, das Du angeblich zu teuer in der Erhaltung bist. (ca. 1. Mio Euro, sagte man mir, aber immer noch billiger als eine ORF Faxwahl mit ca. 1,4 Mio Euro). Mach Platz für was Besseres!<br />&nbsp;<br />Schon sehe ich die glühenden Augen der Immobilienspekulanten über die herrlichen Wiesen und idyllischen Gärten der Hügel des Bisambergs gleiten. Schon liegen vermutlich in irgendwelchen Schubladen hinter ledergepolsterten Türen die „Entwicklungskonzepte“ irgendwelcher dubioser Immobilienfonds und beschleunigt den Speichelfluss deren Fondsmanager.<br />&nbsp;<br />Die Geschichte des Senders ist eine umfassende und unglaubliche. Er hat sogar die Zerstörungsversuche der abziehenden SS Truppen 1945 überdauert, einen Brand, einen Krieg.<br />&nbsp;<br />Zuletzt wurde der Großssender Bisamberg im Mai 1999 verwendet. Bei unseren jugoslawischen Nachbarn herrschte Chaos. Der ORF sendete in Richtung Balkan Informationssendungen und auch „Nachbar in Not“. Das nenne ich öffentlich- rechtlichen Auftrag. Es gab ein Anliegen, das hat Information und Hilfe bedeutet. Und Zivilcourage.<br /><br />Die Eigentümer heute, die Betreibergesellschaft ORS, im Eigentum der Raiffeisen-Holding und des ORF haben dafür kein Verständnis.<br />Engagierte Einzelpersonen haben Initiativen ins Leben gerufen. Z.B.&nbsp; die des Wolfgang Vanek,&nbsp; der versucht hat, Menschen zu mobilisieren. <br /><br />Wir, die Ö-3ler, zählen schon zu den letzten, die an jenem strahlenden Sommertag im Juli 2009 durch das Sendegebäude geführt werden. <br />In manchen Räumen herrscht der stille Charme der 60 Jahre, die Technik der gewaltigen, monströsen Sendeanlage ist ein Elementarerlebnis. Alles ist sauber, serviciert, gepflegt. Man könnte jede Sekunde wieder loslegen. Die riesigen Röhren, die Kühlungen, die fetten Kabel.<br /><br />Dampflockgroße Dieselaggregate mit bis zu 500 PS sorgen für unabhängige Stromversorgung des Senders, dessen Baubeginn 1932 war, der 1945 gesprengt wurde und 1950, zuerst provisorisch, wieder in Betrieb ging.<br />&nbsp;<br />Der Mast zu Österreichs erster Großsendeanlage für Mittelwellentechnik wird in weniger als 48 Stunden knicken und fallen. &quot;Der Mast als Bauwerk ist nicht nutzbar, und seine Erhaltung finanziell nicht tragbar”, sagt ein Experte im Bundesdenkmalamt. <br />„Wir bekommen keine Genehmigung“ sagt, ein Sendertechniker. <br />&nbsp;<br />„Hier stirbt ein Stück Radiogeschichte&quot; sagt ein Ö-3 Kollege, &quot;Radio ist trotz Internet und TV, trotz blogs und youtube immer noch allgegenwärtig. Wir hätten hier unseren Nachkommen ein Stück Radiogeschichte hinterlassen können. Ein Radiomuseum, das uns die Vielfalt des Radios zeigt, in allen seinen Facetten als lebendiges Kommunikationsmedium, z.B. als Instrument der Bildung, der Information, Formatradio, aber auch als geschichtliches Instrument der Propaganda“ so Peter Dollack, Leiter der ORF-TV-Thek und langjähriger Radioredakteur.<br /><br />Ich wünsche mir, dass meine Ängste vor den Spekulanten falsch sind, dass dieser gigantische, beeindruckende Zeitzeuge stehen bleibt. Viele Radiomacher haben bis heute noch einen hohen Grad an Sendungsbewusstsein; Es wäre schön, wenn die Entscheidungsträger des ORS für dieses Kulturgut der österreichischen Medienlandschaft auch ein bisschen Senderbewusstsein entwickelt hätten.</p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Tue, 23 Feb 2010 14:17:00 +0100</pubDate>
            
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            <title>Helnwein Außenwerbefläche zu vergeben</title>
            <link>http://www.norafrey.com/blog/</link>
            <description> Es ist unglaublich aber wahr! 
Das größte Helnwein Ölbild der Welt ist zu vergeben, einfach so zu...</description>
            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"> Es ist unglaublich aber wahr! </p>
<p class="bodytext">Das größte Helnwein Ölbild der Welt ist zu vergeben, einfach so zu vermieten... <a href="fileadmin/pdf/300m2-werbeflaeche-wien.pdf" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Mehr</a><br /> Outdoor advertising der besonderen Art ist diese Großwerbefläche am Naschmarkt in Wien, die durch die Außenwandgestaltung eines international renommierten zeitgenössischen Künstlers eine neue Dimension der Sonderwerbeform erschließt. &nbsp;Kann Kunst Public Space Advertising sein, haben sich die Kunst-Experten und Werbegurus gefragt:<br /> Ja, war die klare einhellige Antwort, denn diese Großflächenwerbung &nbsp;mit dem künstlerischen Werbesujet hat im der Außenwerbung Szene eindeutig Aufsehen erregt. Diese Feuermauer als Outdoor Medium genützt, hatte viele Werbeminuten Präsenz im ORF TV (Kultur- Making of), in der Zeit im Bild 2, bei “Vera”, “Wien heute”, im Radio ORF 1, Radio Wien und im Internet mit vielen tausenden Einträgen und in den Printmedien in Österreich und international.<br /> Mir &nbsp;und meinem Team ist mit dieser Out-of-Home künstlerischen Werbung für den Energie- und Klimafonds der Bundesregierung eine Sache gelungen, auf die – wie man mir sagt – wir stolz sein können.<br /> Bleibt nur die Frage – wie setzen wir diesen wunderbaren Weg fort...? <a href="fileadmin/pdf/300m2-werbeflaeche-wien.pdf" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Mehr</a></p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Wed, 25 Mar 2009 11:45:00 +0100</pubDate>
            
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            <title>Herr F. hat lebenslänglich</title>
            <link>http://www.norafrey.com/blog/</link>
            <description>Aber: Behördenverantwortlichkeit bleibt ungeklärt. 
Reporter interviewen Reporter in St. Pölten,...</description>
            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Aber: Behördenverantwortlichkeit bleibt ungeklärt. </p>
<p class="bodytext">Reporter interviewen Reporter in St. Pölten, der Bürgermeister bietet internationalen JournalistInnen eine Führung durch die Stadt an, die Hotelpreise haben sich vervielfacht. Futter will man der Pressemeute bieten, gleichzeitig dem neuen In-Wort Opferschutz gerecht werden. Fragt überhaupt noch ein einziger Journalist danach, warum die Behörden nie nach dem jetzigen Opfer gesucht haben, das sich, laut Hr. F., über Jahre bei einer Sekte aufgehalten haben soll? Das Urteil - lebenslänglich - ist gefällt, die internationalen Medien ziehen mit ihren magern stories im Gepäck ab. Was bleibt ist ein schaler Geschmack - wird es also auch in Zukunft möglich sein in Österreich zu verschwinden und Briefe und drei Kinder zu hinterlassen, ohne dass die Behörden zu suchen beginnen? Einzig und alleine Brigitte Handlos sei Dank! Großartig!&nbsp; Hat sie doch genau diese Frage nach der Behördenverantwortung in der Zeit im Bild am 19.3.09 zum wiederholten Mal gestellt. Wird sie je beantwortet werden? </p>
<p class="bodytext">...fragt sich Ihre Nora Frey</p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Fri, 20 Mar 2009 12:35:00 +0100</pubDate>
            
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            <title>Ich glaub ich spinn!</title>
            <link>http://www.norafrey.com/blog/</link>
            <description>Schlagzeile orf.at 19.3.09, NS-Kriegsverbrecher in Wien &quot;gestrandet&quot;. 
Kann ich meinen...</description>
            <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Schlagzeile orf.at 19.3.09, NS-Kriegsverbrecher in Wien &quot;gestrandet&quot;. </p>
<p class="bodytext">Kann ich meinen Augen trauen? Ein Verfahren gegen den Kriegsverbrecher wäre wegen Verjährung nicht möglich, er lebt zwar illegal aber unbehelligt in Österreich. Keine Abschiebung? Keine Schubhaft für den Herrn, den die amerikanischen Behörden dringend loswerden wollten? Seit wann kann man illegal in Österreich leben?&nbsp; Wie geht denn das? Möge mir das bitte jemand erklären. ORF.at schreibt: &quot;Kumpf hatte als Mitglied der SS-Totenkopfdivision im deutschen Konzentrationslager Sachsenhausen und später in dem in Polen gelegenen NS-&quot;Arbeitslager&quot; Trawniki gearbeitet. Dort soll er laut US-Ermittlungen direkt an der Erschießung von 8.000 Juden beteiligt gewesen sein.&quot; Und weiter: &quot;Eine Auskunft über den Aufenthaltsort des 83-Jährigen konnten weder Justiz- noch Innenministerium geben.... Nur eines ist sicher, ohne Pass kann er Österreich nicht verlassen.&quot;. Na geh, hat sich das in den zuständigen Ministerien noch nicht herumgesprochen, dass man sich auch ohne Reisepass innerhalb der EU ganz gut bewegen kann? Hätte man ihn wohl lieber hier als &quot;Gestrandeten&quot;? Er wäre ja in guter Gesellschaft, gibt es doch noch<br />einige dieser Sorte älterer Herren hier....<br />...meint Ihre Nora Frey</p>]]></content:encoded>
            
            
            <pubDate>Thu, 19 Mar 2009 16:35:00 +0100</pubDate>
            
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